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Landauer Bäume begrünen Israel

Landau in der Pfalz spendet einen Wald in der Negev-Wüste

Geschafft! Wieder konnte ein Pflanz-Projekt, das vom unermüdlichen Einsatz einzelner, besonderer Menschen geprägt ist, zum erfolgreichen Abschluss gebracht werden. An einem strahlenden Spätherbst-Sonntag wurde jetzt der "Landauer Wald" mit einer großen Gruppe eigens angereister Landauer Bürgerinnen und Bürger im "Wald der deutschen Länder" feierlich eingeweiht. Sogar der Landauer Oberbürgermeister Thomas Hirsch war dafür nach Israel gekommen.

Der 5.000 Bäume umfassende Wald ist vor allem der unermüdlichen Initiative von Pastor Gerhard Heinzmann zu verdanken, der seit 2002 bei jeder sich bietenden Gelegenheit tatkräftig Spenden für den Wald in Israel sammelte. Er ist in Landau eine richtige Berühmtheit geworden:

“Wir alle haben das Bild von ihm vor Augen, wie er an seinem Stand am Rande des Wochenmarkts für den `Landauer Wald´ wirbt. Ich freue mich, dass so viel Engagement jetzt belohnt wird“, betont Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch. So viel Einsatz für die deutsch-israelische Freundschaft beeindruckte den “obersten Landauer“ derart, dass er es sich nicht nehmen ließ, zur feierlichen Einweihungszeremonie des "Landauer Waldes" selbst mit nach Israel zu reisen.

Bäume als Zeichen der Freundschaft

“Bundestagspräsident Norbert Lammert hat bei seiner Ansprache vor dem israelischen Parlament im vergangenen Jahr erklärt, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel seien ein Wunder der Geschichte“, führt Hirsch aus. “Dem kann ich mich nur anschließen. Wir müssen alles tun, um diese besondere Freundschaft zu pflegen und ihr gerecht zu werden. Daher ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, dass ich zur Einweihung des `Landauer Walds´ nach Israel reise. Die Bäume, die von den Landauerinnen und Landauern gespendet und dort gepflanzt wurden, sind ein sichtbares Zeichen der deutsch-israelischen Freundschaft. Ich bin sehr stolz, dass wir dieses Zeichen setzen.“

Die Delegation um Hirsch und Heinzmann mit den zahlreichen Landauer Bürgerinnen und Bürgern besichtigte bei ihrem Israelbesuch außerdem ein Schutzbaumprojekt des JNF-KKL (Sichtschutzbäume gegen Scharfschützenangriffe), eine KKL Baumschule sowie u.a. den Zionsberg, die Kotel ("Klagemauer"), die Grabeskirche und die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

Die Geschichte nie vergessen

Bürgermeister Hirsch: “Auch in Landau sind unter den Nationalsozialisten zahlreiche jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger verschleppt und ermordet worden. Wir dürfen diese schreckliche Stunde Landauer Geschichte nicht vergessen. Der `Landauer Wald´ in Israel ist ein Zeichen des Respekts und der Aussöhnung. Nach Mainz ist Landau die zweite Stadt in Rheinland-Pfalz, die mit diesem Projekt ein Zeichen für die besondere Verbundenheit mit dem Volk und dem Land Israel setzt.“

Der JNF-KKL dankt allen Spendern des "Landauer Waldes" für ihre Beteiligung. Besonderer Dank gilt Herrn Pastor Heinzmann für seinen Einsatz. Toda raba!

Jetzt spenden Spenden!

Ansprache: Wald-Initiator Pastor Heinzmann (oben li.), Enthüllung der Waldplakette mit M. Oppenheimer (JNF-KKL), Pastor Heinzmann und Landaus Oberbürgermeister Hirsch (Bild Mitte); die Landauer Gruppe bei der Einweihung im 'Wald der dt. Länder' (oben re.); Heinzmann und OB Hirsch pflanzen einen Baum (o.)

Pastor Heinzmann spricht ein Pflanzgebet

So kommt der Wald in die Wüste: Besuch eines Aufforstungsgebiets im Negev

JNF-KKL Forstspezialist Johannes Guagnin erläutert der Gruppe die Vorgehensweise

Johannes Guagnin (re.) erklärt, wie aus den Setzlingen ein Wald entsteht

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