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Der Festsaal der Flora - 2. Natürlich für Israel Kongress 2016

Podiumsdiskussion im Festsaal

Landtagspräsidentin Carina Gödecke und Sarah Singer, Präsidentin des JNF in Deutschland

JNF-KKL Präsidentin Sarah Singer mit Carina Gödecke, Präsidentin des Landtages in NRW

Botschafter Yakov Hadas-Handelsman, JNF-KKL Präsidentin Sarah Singer und Kai Diekmann (BILD Zeitung)

Botschafter Yakov Hadas-Handelsman und Sarah Singer verleihen Kai Diekmann den 'Goldenen Olivenzweig' (Fotos: Alice Forberg)

Der 2. "Natürlich für Israel" Kongress: ein voller Erfolg!

Rund 1.400 Besucher kamen in die Flora - Auszeichnung für Kai Diekmann

Juden, Moslems, Christen und Drusen leben friedlich zusammen. Das ist der Alltag in Galiläa, im Norden Israels und überraschte viele der Besucher des 2. “Natürlich für Israel“ Kongresses in der Flora in Köln, die Israel bisher nur aus den Nachrichten kannten. Tatsächlich hat das Land viele Facetten mehr zu bieten. So ging es in Köln auch darum, was Deutsche und Israelis zum Thema friedliches Zusammenleben und zur Integration von Menschen unterschiedlicher religiöser oder kultureller Herkunft voneinander lernen können.

Zusätzlich zu Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und Gesprächsrunden, gab es ein buntes Rahmenprogramm mit Musik, Essen aus Israel, Tänzen und einer großen Tombola, das die Besucher begeistert annahmen.

Der JNF-KKL Ehrenpreis an Kai Diekmann verliehen

Einer der Höhepunkte des 2. “Natürlich für Israel“ Kongresses war die Verleihung des JNF-KKL Ehrenpreises an Kai Diekmann. In seiner Laudatio beschrieb der israelische Botschafter in Deutschland, S.E. Yaakov Hadas-Handelsman, die Verdienste des Herausgebers der BILDGruppe: “Kai Diekmann setzt sich seit vielen Jahren für die deutsch-israelische Freundschaft ein. Hierfür danken wir ihm herzlich und freuen uns, dass der Jüdische Nationalfonds den ‚Goldenen Olivenzweig‘ in diesem Jahr an ihn verleiht“.

In seiner Dankesrede verwies Kai Diekmann auf die besondere Verantwortung, die der Verleger Axel Springer als Leitbild den Redakteuren des Verlagshauses seinerzeit mitgab – das unbedingte Eintreten für das Existenzrecht Israels. Er bedankte sich für den Ehrenpreis: “Das enge Vertrauensverhältnis wie es heute zwischen Israel und Deutschland besteht, ist nichts weniger als ein Wunder. Es ist für mich Freude und Ehre zugleich, meinen bescheidenen Anteil dafür zu leisten, dass diese tiefe Verbindung nie wieder zerbricht.“


Hauptthema des Kongresses: Koexistenz in Galiläa

Das Hauptthema des 2. “Natürlich für Israel“ Kongresses war Koexistenz mit einem besonderen Blick in die Region Galiläa im nördlichen Israel. Die Bevölkerung dort ist bunt
gemischt. Juden, Moslems, Christen und Drusen arbeiten etwa im größten Krankenhaus der Region, dem Galiläa Medical Center in Nahariya, zusammen. Das Krankenhaus ist verantwortlich für die medizinische Versorgung von rund 600.000 Menschen. Dr. Masad Barhoum ist christlicher Araber und der Generaldirektor des Hauses.

“In dem Moment, in dem Menschen durch unser Krankenhaustor kommen, hören sie auf, Araber oder Jude zu sein, Soldat oder Zivilist, politisch links oder rechts – sie sind entweder medizinisches Personal oder Patient“, berichtet er. Außerdem seien bereits rund 1.200 Syrer mit meist schweren oder lebensgefährlichen Verletzungen im Galiläa Medical Center medizinisch versorgt worden. “Die Verwundeten aus Syrien kommen aus einer wahren Hölle hier an und bringen komplexe Problemstellungen mit, sowohl physisch als auch psychisch. Sie zu versorgen ist eine moralische Pflicht und ein großes Privileg.“

Spendengelder, die der JNF-KKL beim 2. “Natürlich für Israel“ Kongress eingenommen hat, werden daher genutzt, um im Galiläa Medical Center einen Garten für den Eingangsbereich anzulegen und so für die Menschen einen neuen Ort der Begegnung zu schaffen. Wer das Projekt unterstützen möchte, findet hier alle Informationen: Krankenhaus-Garten

Ebenfalls eigens aus Israel zum Kongress gekommen, war Raya Strauss Ben Dror. Die Philanthropin setzt sich in unterschiedlichen Initiativen für die Stärkung des Tourismus, die Wirtschaft und auch für das Galiläa Medical Center ein, in deren Freundesverein sie aktiv ist. Konkret appellierte Raya Strauss Ben Dor an die Besucher des Kongresses: “Ich fühle
mich geehrt und bin dankbar für die Anstrengungen des KKL in dieser Region. Nur partnerschaftliches Arbeiten kann echte Veränderungen herbeiführen, und ich bin glücklich, ein Partner des KKL in Galiläa zu sein“.


Hochkarätige Podiumsdiskussion – Teilnehmer stimmten überein

Den Bogen nach Deutschland spannten die Teilnehmer der Podiumsdiskussion zum Thema “Gelebte Koexistenz in Deutschland. Zündstoff oder Zugewinn?“ am Nachmittag. In der angeregten Runde, die von RTL-Mann Lothar Keller moderiert wurde, sprachen Stephan Kramer, Präsident des Amtes für Verfassungsschutz in Thüringen, Armin Laschet,
stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU, Ahmad Mansour, palästinensisch-israelischer Islamexperte und Programmdirektor der European Foundation for Democracy, sowie die NRW Schulministerin Sylvia Löhrmann. Es gebe gute Beispiele des friedlichen Miteinanders, über die jedoch seltener geschrieben werde, als über Situationen wie zu Silvester in Köln. Auch auf Israel bezogen würden die Medien mehr über den Konflikt berichten, als über das, was gut läuft. Doch genau die positiven Geschichten seien wichtig, um ein friedliches Miteinander zu stärken. Auf sie müsse man aufbauen, darin waren sich die Podiumsteilnehmer einig.


Erinnern und eine friedliche Zukunft gestalten

Begonnen hatte der 2. “Natürlich für Israel“ Kongress mit einer Schweigeminute. Sarah Singer, Präsidentin des Veranstalters JNF-KKL, war es wichtig, an den 15. Jahrestag des 11. September 2001 zu erinnern. “Diese schrecklichen Anschläge in den USA, bei denen so viele Menschen Opfer wurden, haben die Welt verändert. Umso wichtiger ist es, das wir daran heute erinnern und zugleich in die Zukunft blicken. Der Kongress ist dafür da, dass wir uns über ein friedliches Miteinander austauschen und voneinander lernen“, begrüßte sie die Teilnehmer im großen Festsaal der Flora in Köln. Die Gäste begrüßt hatten darüber hinaus auch Carina Gödecke, die Präsidentin des nordrhein-westfälischen Landtages, Abraham Lehrer, der Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland und Danny Atar, der Weltpräsident des Jüdischen Nationalfonds.


Der Tag war gefüllt mit weiteren interessanten Programmpunkten

Insgesamt war es ein Tag mit vielen unterschiedlichen Programmpunkten, die das Thema Koexistenz ergänzten und über Israel-Themen informierten. So leitete der Vorsitzende der Organisation “Christen an der Seite Israels“ ein Gespräch von Dr. h.c. Joel Berger, Landesrabbiner a.D. von Baden-Württemberg und Manfred Rekowski, Präses der
Evangelischen Kirche im Rheinland, über die Frage, wie christlich-jüdisches Zusammenleben heute aussieht und welche Perspektiven es hat.

Musikalische Höhepunkte waren darüber hinaus das Konzert des Epstein’s Klezmer Tov Trio und das Duett der israelischen Künstler Galit Giat und Moshe Becker, die ihr Programm “Eats meets West“ präsentierten. Die Besucher waren interessiert und aufmerksam dabei: “Wir haben viel über Israel erfahren. Es war ein spannender Tag“, war in der Flora vielfach zu hören.

Eine Auswahl der Pressestimmen zum Kongress ist hier zu finden: JNF-KKL in der Presse

Auf unserer Facebookseite haben wir ein Fotoalbum mit Eindrücken des Kongresstages zusammengestellt, das unter folgendem Link abrufbar ist: https://goo.gl/l6Lrwx

Hier finden Sie den Programmflyer zum Kongress 2016

Koexistenz in Israel

Der JNF-KKL präsentiert: Koexistenz in Israel

Unsere Kongresslocation - Die Flora

Podiumsdiksussion zum Thema Koexistenz mit Ahmad Mansour, Sylvia Löhrmann, Stephan Kramer und Armin Laschet

Koexistenz in Deutschland - Zündstoff oder Zugewinn? (Foto: Alice Forberg)

Der JNF-KKL zu Gast in der Flora in Köln - feierliche Atmosphäre im Festsaal

Feierliche Atmosphäre im Festsaal (Foto: Harald Hillemanns)

Moshe Becker und Galit Giat

Moshe Becker und Galit Giat im Duett (Foto: Harald Hillemanns)

Überglücklich und gerührt: Der Gewinner des Hauptpreises der Tombola freut sich schon auf seinen Israel-Besuch (Foto: Alice Forberg)

Ausgelassene Stimmung mit den Tanzgruppen der Synagogengemeinde Köln (Foto: Harald Hillemanns)

Sponsoren 2. Natürlich für Israel Kongress

Wir danken unseren Sponsoren für die Unterstützung

JNF-KKL - 2. Natürlich für Israel Kongress

 

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