Der Keren Kaymeth LeIsrael wurde 1901 auf dem 5. Zionistenkongreß in Basel ins Leben gerufen. Der Fonds sollte es ermöglichen, Land in Palästina zu kaufen, Wüstenstriche, Felslandschaften und ausgetrockneten Boden
zu erschließen und zu besiedeln. Zu den Gründervätern gehörten Theodor Herzl und Jonah Kremenetzky, der erste Leiter des KKL. Um Geld für den Fonds zu sammeln, erfand er unter anderem die "Blaue Büchse", eine Spendendose, die noch heute eingesetzt wird. Er entwickelte die Idee der Aufforstung Israels, und 1912 wurden bei Hulda die ersten Kiefern gepflanzt.
Auf dem Boden des KKL entstanden bereits in den ersten 10 Jahren seines Bestehens auch Kibbuzim, landwirtschaftliche Betriebe und Wohnsiedlungen, und der Fonds förderte Bildungsinstitutionen. Nach der Staatsgründung Israels 1948 war der KKL an allen wichtigen Entwicklungsprojekten beteiligt.
