Der Negev: sandige und steinige Wüste im Süden Israels. Mondlandschaft auf einer Fläche von 12.500 Quadratkilometern - über 60 Prozent der Gesamtfläche Israels. Für Landwirtschaft, Weideland und Wald sind davon bisher nur 2.000 Quadratkilometer genutzt.
Erosion - oftmals durch den Menschen verschuldet - raubt Jahr für Jahr dem Boden die Lebensgrundlage. Regen fällt nur im Winter. Seit Jahrhunderten wächst im Negev nicht mehr als dürres Gras. Darunter leiden Mensch und Natur.
Vormals sprach man vom Land in dem Milch und Honig fließen. Man nannte es auch das Gelobte Land. Und es ist das Heilige Land, in dem drei Weltreligionen ihren Ursprung nahmen. Heute findet in Israel ein weltliches Wunder statt, das neues Leben in der Wüste weckt: karges Land erblüht wieder, aus Wüsten entstehen Oasen, auf ausgelaugter Erde wachsen Bäume.
