Die Forschung ist eine der Grundlagen für eine ökologisch sensible und nachhaltige Entwicklung. Landwirtschaftliche Forschungs- und Entwicklungsstationen arbeiten mit angewandter Naturwissenschaft und sind unentbehrlich, um Israel mit an die Spitze des Wettbewerbs bei der Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte zu bringen.
Bereits kurz nach seiner Gründung im Jahr 1901 begann der Jüdische Nationalfonds – Keren Kayemeth LeIsrael (JNF-KKL), Forschungsreisen ins damalige unter osmanischer Herrschaft stehende Palästina zu finanzieren. Ziel dieser Expeditionen war es, die in den vier Klimazonen jeweilige Pflanzenwelt, Bodenqualität und die klimatischen Verhältnisse zur Kultivierung des Landes zu untersuchen. Mit den ersten daraus resultierenden Ergebnissen begann die Arbeit des JNF im Bereich Forschung und Entwicklung (F & E).
Auch über 100 Jahre später ist das Engagement des JNF-KKL in F & E so stark wie zuvor. Der JNF-KKL arbeitet in vielen Bereichen mit weltweit renommierten akademischen und wissenschaftlichen Institutionen zusammen. Dazu gehören unter anderem:
Obwohl Israel mit etwas über 20.000 qm ein sehr kleines Land ist, bestimmen abwechselnd mildes Mittelmeerklima, Steppenklima, Wüstenklima und sogar extremes Wüstenklima die verschiedenen Vegetationszonen. Deshalb stellen sich je nach Region die unterschiedlichsten Fragen, wie
Der JNF-KKL fördert ein Netzwerk von acht regionalen landwirtschaftlichen F & E Standorten in Israels Randgebieten, von Galiläa im Norden bis in die südliche Arawa am Roten Meer. Hier arbeiten führende Wissenschaftler und Techniker eng mit den örtlichen Landwirten, mit Forschungsinstituten und Universitäten zusammen.
Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Steigerung landwirtschaftlicher Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Stabilität. Die wegbereitenden Technologien, die in diesen Stationen entwickelt werden, halten die israelische Landwirtschaft an der Spitze und stellen den Bauern innovative, kosten-effiziente Wege zur Verfügung, um ihre Produkte auch unter ariden Konditionen zu produzieren. Damit soll sicher gestellt werden, dass sie auch auf dem globalen Markt wettbewerbsfähig sind.
Die F&E-Stationen in der Wüste Negev haben eine außergewöhnliche Bedeutung, da sie in und mit einer besonderen Umwelt arbeiten müssen. Gerade die Wüstenlandwirtschaft bedarf äußerster Sensibilität. Das Hauptaugenmerk liegt hier auf der Nutzung natürlicher Ressourcen, ohne diese unwiderruflich auszubeuten.
Weitere Arbeiten der F&E-Stationen:
Gemeinsam wird an der Lösung von Problemen gearbeitet, die alle Länder mit ariden und semi-ariden Gebieten betreffen. Hauptziel ist die Entwicklung von Strategien, die der zunehmenden Desertfikation nachhaltig entgegen wirken. Der JNF-KKL trägt dazu bei, die Wege für eine verbesserte Lebensqualität zu ebnen - nicht nur für Israel, sondern für alle Länder mit Wüsten oder Halbwüsten.
