"Kunst, die man erklären muß, ist langweilig", stellt Alt fest und malt Bilder, die sich dem Betrachter nicht verschließen, sondern ihn im wahrsten Sinne des Wortes "ansprechen". Der Dialog mit dem Betrachter ist eines der Hauptkennzeichen des Schaffens von Otmar Alt.
Mit "König David" wird die KKL-Kunstedition zugunsten der Wiederbegrünung der Wüste Negev in Israel um ein weiteres Werk ergänzt.
Für die Gestaltung der Grafik "König David" hat Otmar Alt auf sein Honorar verzichtet. Der Gesamterlös dieser Benefiz-Aktion kommt ausschließlich dem Jüdischen Nationalfonds e.V. zugute.
Mit dem Kauf dieser Otmar Alt Carborundum-Radierung fördern Sie das Jubiläumsprojekt zum 50. Geburtstag des Staates Israel. Aus diesem Anlaß werden in der Wüste Negev im Yatir-Wald Bäume gepflanzt. So können Sie sich nicht nur an dem Kustwerk von Otmar Alt erfreuen, sondern leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Wiederbegrünung der Negev-Wüste.
Diese Technik stellt eine der kompliziertesten und schwierigsten Arbeiten in der Grafik dar. Hierbei wird z. B. Kunstharzgranulat auf die zuvor bearbeiteten Radierplatten aufgelegt und modelliert. Beim anschließenden Erhitzen verbindet sich das Material mit den Radierplatten. Die so entstandenen Erhöhungen bzw. Strukturen prägen beim Druck das Papier. Durch das handgeschöpfte Büttenpapier entsteht ein fast dreidimensionales Bild. Für diese besonderen Kunstwerke werden Kupferdruckfarben verwendet. Bevor nun der Künstler die Arbeit signiert und numeriert, wird jedes Bild mit einem Pinsel nachgearbeitet.
Somit wird jede Carborundum-Radierung von Otmar Alt zu einem kleinen "Original".
Otmar Alt, geb. 17. 7. 1940 in Werningerode/Harz, fand nach der Ausbildung an der Berliner Meisterschule für Kunsthandwerk und dem Studium an der Hochschule für Bildende Künste zunächst zur informellen Malerei, wie sie in den 60er Jahren en vogue war. Bald jedoch fand er seinen persönlichen Stil, sein "Vokabular", wie er es nennt. Seine Werke sind in vielen deutschen Museen, Kunstvereinen, Galerien.
Viele von ihnen haben längst in öffentliche und private Sammlungen Eingang gefunden. Alts anhaltend erfolgreiche Präsenz auf dem nationalen und internationalen Kunstmarkt gründet nicht zuletzt darin, daß er seinen höchst eigenwilligen Weg kompromisslos geht. Fest steht, daß seine Arbeiten in der Regel auch denen gefallen, die moderner Kunst sonst eher ablehnend gegenüberstehen.
Frankfurt, 12.11.98 - Der Jüdische Nationalfonds hat, gemeinsam mit dem Künstler Otmar Alt und der Margarete Steiff GmbH, eine weitere Initiative zur Begrünung Israels gestartet. Die Otmar Alt-Taube soll als Symbol des Jüdischen Nationalfonds e.V. dessen Ziele greifbar machen: Frieden und eine lebenswerte Umwelt schaffen durch die Wiederbegrünung der Wüste Negev in Israel.
Nach Entwürfen von Otmar Alt fertigt die Steiff GmbH eine streng limitierte Auflage von 1818 Tauben aus Stoff, mit einer beweglichen Krone und einem drehbaren Schwanz ausgestattet.
Der linke Flügel trägt auf der Unterseite die gestickte Unterschrift Otmar Alts. Das fortlaufend numerierte weiße Fähnchen und der berühmte "Knopf im Ohr" belegen die Herkunft dieser Rarität.
Zum Selbstverständnis Otmar Alts gehört, daß Kunst nicht allein in Gemälden, Graphiken und Skulpturen anzusiedeln ist. Sein Kunstbegriff greift weit darüber hinaus und erfasst den ganzen Lebensraum. So ist der Umgang mit den Tieren seines Privatzoos in Hamm Anregung für eine große Anzahl seiner Arbeiten.
Bei der sehr gut besuchten Präsentation in der Münchener Galerie Terminus waren der Künstler Otmar Alt und der Präsident des Jüdischen Nationalfonds e.V., Janusz Kuroszczyk, anwesend.
Der Verkaufserlös der Taube soll einen Beitrag zur Arbeit des Jüdischen Nationalfonds leisten. Dank des phantasievollen Entwurfs Alts und der handwerklichen Perfektion der Firma Steiff ist so ein ganz besonderes Sammlerstück entstanden, dessen Käufer gleichzeitig auch ihre Verbundenheit mit Israel und seinen Menschen zeigen können.
