Willy Millowitsch Wald in Israel

 

Unter der Schirmherrschaft des Kölner Oberbürgermeisters Fritz Schramma.

"Dass die Leute was zu lachen haben "- diesem Anliegen fühlte sich der Volksschauspieler Willi Millowitsch zeitlebens verpflichtet. Willi Millowitsch im Kreis seiner Familie Er verkörperte wie kein anderer das Kölner Lebensgefühl. Millowitsch war Köln, wie es leibt und lebt, singt und lacht. Dafür liebten ihn die Menschen. Am 20. September 1999 ist Willi Millowitsch 90jährig in Köln an Herzversagen gestorben.

Der Jüdische Nationalfonds e.V. möchte in einer gemeinsamen Aktion mit der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und der Vereinigung ehemaliger Kölner und Rheinländer in Israel Freunde Israels und Freunde des Theaters aufrufen. Bäume zu pflanzen - zum Andenken an den großen Schauspieler Willi Millowitsch. Mit den Bäumen entsteht in der Negev-Wüste im Süden Israels im "Wald der deutschen Länder" ein lebendiges Andenken an einen Menschen, der seine Popularität über Jahrzehnte hinweg genutzt hat, um sich für mehr Toleranz unter den Menschen einzusetzen. Er war immer ansprechbar, wenn es galt, fremdenfeindlichen Tendenzen zu begegnen. Die Bäume sollen die Erinnerung an einen begnadeten Unterhaltungskünstler wachhalten und zur Wiederbegrünung Israels beitragen. Über 200 Millionen Bäume hat der Jüdische Nationalfonds - Keren Kayemeth LeIsrael in den vergangenen 98 Jahren gepflanzt. Ihre Spende für den Willi-Millowitsch-Wald ist ein "lebendiges" Zeichen der Wertschätzung für die großen menschlichen und künstlerischen Leistungen dieser Persönlichkeit.