Intelligentes Gewächshaus

Auch Gewächshäuser lassen sich „intelligent“ gestalten. In der Baumschule Eshtaol wird ein intelligentes Gewächshaus es dem KKL ermöglichen, Setzlinge sparsamer und umweltfreundlicher aufzuziehen. Ein spezieller Untergrund soll die Rückführung nicht verbrauchten Gieß-Wassers ermöglichen. Der Einsatz von Plastikfolie zur Verhinderung von Wildkräutern wird sogar überflüssig werden.  

Der JNF-KKL betreibt drei Baumschulen in Israel. Hier werden Setzlinge für Bäume und Sträucher im ganzen Land aufgezogen: Die Golani Baumschule im Norden, die Gilat Baumschule im Süden und Eshtaol im Zentrum. Jede Baumschule zieht Pflanzen auf, mit denen neue Wälder gepflanzt oder bestehende Forste erneuert werden, wenn sie beispielsweise von Feuer beschädigt wurden.  

Kommunen oder andere öffentliche Institutionen erhalten auch Setzlinge aus diesem Pool, so werden sie bei einer möglichst grünen Umwelt-Gestaltung unterstützt.

Auch die Eshatol Baumschule versorgt alle JNF-KKL Wälder mit Setzlingen und verteilt Setzlinge an Kommunen, militärische Einrichtungen und andere Institutionen in Israel. 

Eshataol nimmt gemeinsam mit den zwei anderen Baumschulen an einem innovativen Pilotprojekt teil, um die Anzahl der aufgezogenen Setzlinge zu erhöhen: Ein gewächshausartiges Gebäude wird über einem Betonuntergrund errichtet und bietet so auf vielerlei Arten Vorteile für die Setzlinge.

Intelligentes Wachstum für Israel

„Gegenwärtig findet die Aufzucht von Setzlingen in Beeten, also auf der Erde statt. Wir möchten die Pflanzen saisonal auf einem überdachten Betonuntergrund aufziehen“, erklärt Nurit Hibsher, Direktorin der zentralen Forstabteilung des JNF KKL, die verantwortlich für die Entwicklung der Baumschule in Eshtaol ist.

Was aus deutscher Sicht widersprüchlich erscheinen mag (nämlich die Errichtung eines Betonuntergrunds), ist im heißen israelischen Klima eine sinnvolle Maßnahme. „Das System mit diesem speziell konstruierten Untergrund erlaubt uns eine wirkungsvollere Verwendung des Gießwassers. Der Untergrund lässt eine Wiederverwendung ungenutzten Wassers zu, zudem müssen wir deutlich weniger Unkrautvernichter einsetzen und haben keinen Bewuchs durch Moose. Wir werden keine gewebten Planen zur Abdeckung des Bodens mehr einsetzen müssen. Die Planen verhindern gegenwärtig das Wachstum von Unkraut, doch sie bestehen aus nicht-kompostierbaren Werkstoffen. Wir werden ein intelligentes Gewächshaus haben, ausgestattet mit Sensoren für eine exakt abgestimmte Bewässerung. So werden wir viele Vorgänge automatisieren können. Das wird uns sowohl Zeit als auch Arbeit ersparen, derweil wir die jahreszeitlich optimalen Wachstumsbedingungen für die Setzlinge schaffen“.

Die Eshtaol Baumschule entwickelt sich Hand in Hand mit technischen und wissenschaftlichen Innovationen. Hibsher erklärt: „Wir arbeiten sowohl mit dem Weizman-Institut als auch mit dem Institut für Vulkan Landwirtschaft zusammen bei allem, was die Verbesserung von Baumarten angeht, so z.B. die Entwicklung von dürre-resistenten Baumsorten oder der Verbesserung der Wachstumsbedingungen für Setzlinge.“

Eshtaol – eine ökologische Attraktion

Die Baumschule liegt an der Hauptstraße zwischen Tel-Aviv und Jerusalem und ist eine Attraktion für Besucherinnen und Besucher aus aller Welt. Gruppen aus dem Ausland, Seniorengruppen oder Schulklassen besuchen häufig die Baumschule. Für den JNF-KKL erweist sich dies als gute Möglichkeit der Öffentlichkeit Werte wie Naturverbundenheit zu vermitteln. Besucher können hier die außergewöhnliche Erfahrung machen, zu erleben wie aus einem Setzling ein Baum wird.

Werden auch Sie Teil dieser einmaligen Erfahrung und sichern Sie gerade auch im Schmitta-Jahr 5782 das Fortbestehen und Wachstum der israelischen Wälder. Zusammen bringen wir die Wüste zum Blühen!

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