Shavuot ist das Fest der Ersten Früchte. Einst trugen Bauern ihre reifsten Erzeugnisse nach Jerusalem – als Zeichen der Dankbarkeit für das, was das Land hervorbringt. Weizen, Feigen, Granatäpfel, Honig. Eine Geste, die sagt: Wir nehmen nichts als selbstverständlich.
Auch heute feiern Menschen in den Kibbuzim, Dörfern und Städten Israels die Natur und ihre Früchte. Doch in diesem Jahr trägt Shavuot eine besondere Bedeutung. Denn der 22. Mai – der erste Tag des Festes – fällt genau auf den Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt. Eine Erinnerung, dass die füllige Ernte, für die wir danken, nur so reich ist, wie die Natur gesund ist.
Und Israels Natur braucht unsere Hilfe.
Der Kishon-Fluss im Norden Israels war einst einer der verschmutzten Flüsse des Landes. Heute entsteht entlang seines Ufers ein 90 Kilometer langer Naturkorridor – vom Mittelmeer bis ins Jordantal. Tierarten, die hier jahrzehntelang nicht mehr gesehen wurden, kehren zurück. Was lange verloren schien, wächst wieder.
Ein ähnliches Zeichen setzt der JNF-KKL im Hula-Tal. Diese einzigartige Feuchtlandschaft im Norden Israels zählt zu den bedeutendsten Rastplätzen für Zugvögel weltweit. Gemeinsam mit dem Tel-Hai College betreibt der JNF-KKL hier das Agamon Wildlife Rehabilitation Center – ein Pflege- und Schutzzentrum für verletzte Wildtiere. Nun soll es ausgebaut und durch eine permanente Klinik am Hula-See ergänzt werden.
Denn wer Natur feiern will, muss sie auch bewahren.
Helfen auch Sie mit, Israels Artenvielfalt zu schützen. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Renaturierung von Flüssen, den Schutz von Feuchtgebieten und die Arbeit des Agamon Wildlife Rehabilitation Center – damit auch künftige Generationen die Ersten Früchte eines lebendigen Landes feiern können.
Chag Shavuot Sameach!
