Zwischen Sirenen und Hoffnung – Schutzräume für Israel

Liebe Freundinnen und Freunde,

eigentlich würden wir heute Purim feiern.

Die Kinder freuten sich schon seit Wochen auf den Besuch der Synagoge. Der Purim-G’ttesdienst ist gerade für sie ein besonderes Erlebnis – voller Freude, Lachen und Gemeinschaft. Auch wir Erwachsenen freuten uns auf das Zusammensein, auf ein Fest, das wie kaum ein anderes für Hoffnung und Zuversicht steht.

Doch in diesem Jahr ist niemandem von uns nach Feiern zumute.

Stattdessen sind unsere Gedanken seit Samstag ununterbrochen im Nahen Osten. Wir verfolgen die Nachrichten mit angehaltenem Atem und suchen in Gesprächen und Nachrichten mit Familie und Freunden in Israel Halt und Gewissheit.

Nach einer kurzen Phase des Aufatmens ist der Krieg wieder zurückgekehrt.

Die USA und Israel sahen sich gezwungen, das brutale Ayatollah-Regime in Teheran anzugreifen, nach seinen unzähligen Vernichtungsankündigungen gegenüber Israel, seinen Drohungen gegen die USA und weiteren Staaten, seine permanente Unterstützung von Terrororganisationen im Ausland, die unzählige Menschen ermordet haben, sowie der brutalen Niederschlagung der freiheitlichen Demonstrationen im eigenen Land, der vermutlich zig-Tausend Menschen zum Opfer fielen. Auch spielte das Atomprogramm des Irans eine entscheidende Rolle. Die Atombombe in den Händen der Mullahs – ein Alptraum für die gesamte zivilisierte Welt.

Seit Samstag sitzen die Menschen in Israel wieder in den Bunkern und in den Schutzräumen. Das öffentliche Leben ist fast zusammengebrochen. Der Flugraum ist gesperrt. Es gibt schon viele Tote und zahlreiche Verletzte. Für viele Menschen entscheiden Sekunden über Leben und Tod.

In der gesamten Region müssen die Menschen vor Angst vor den kriegerischen Handlungen des Irans um ihr Leben fürchten. Der Iran hat zahlreiche arabische Staaten mit Raketen angegriffen. Es droht ein Flächenbrand.

In dieser schwierigen Zeit denken wir an unsere Brüder und Schwestern in Israel, die nach all dem Leid der vergangenen Jahren erneut mit den Folgen des Kriegs leben müssen.

Wir denken an die Menschen im Iran, die durch das Regime unterdrückt, gefoltert und ermordet werden. Wir denken an all die Menschen, die in der Region unter den Angriffen des Irans leiden müssen, darunter auch viele Deutsche, die in verschiedenen Ländern „festsitzen“, da der Flugverkehr eingestellt wurde.

Dank Ihrer Unterstützung konnten wir als JNF-KKL in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Schutzräume errichten. Sie geben Menschen Sicherheit. Sie retten Leben.

Aber der Bedarf ist weiterhin groß.

Unsere israelische Kollegin Sharon, brachte es heute auf bewegende Weise zum Ausdruck:

„Wir träumen von dem Tag, an dem wir in Israel keine Schutzräume mehr brauchen werden. Aber heute sind sie wichtiger denn je. Sie entscheiden tatsächlich über Leben und Tod.“

Deshalb haben wir eine Soforthilfe-Aktion zum Bau weiterer Schutzräume gestartet.

Die Menschen in Israel brauchen jetzt unsere Hilfe! 

Hier können Sie direkt für Schutzräume in Israel spenden:

Jeder Beitrag hilft. Jeder Schutzraum macht einen Unterschied.

Gerade jetzt ist Ihre Solidarität ein Zeichen, das weit über den Moment hinaus wirkt.

Israel braucht uns.

Mit herzlichem Dank und den besten Grüßen

Ihr

Mirko Freitag


In Gedanken an die vielen Menschen, die in Israel und in der gesamten Region aufgrund des Irans leiden müssen, in Gedanken an die Opfer und deren Angehörigen in Israel.

Am Israel Chai.

P.S.: Die Purimgeschichte erzählt davon, wie aus Bedrohung Rettung wurde. Sie erinnert uns daran, dass Hoffnung selbst in den dunkelsten Momenten möglich ist. Lassen Sie uns gemeinsam dazu beitragen.