Zurück ins Leben
Ein neues Rehabilitationszentrum im Ilanot-Wald schenkt Menschen neue Perspektiven
Nach einer schweren Verletzung, einer Erkrankung oder einem traumatischen Erlebnis kann sich das Leben von einem Moment auf den anderen verändern.
Was vorher selbstverständlich war – sich frei zu bewegen, den Alltag allein zu bewältigen, Sport zu treiben oder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen – muss plötzlich neu gelernt werden.
Genau für diese Menschen entsteht im Ilanot-Wald ein neues nationales Rehabilitationszentrum. Ein Ort, der medizinische und therapeutische Hilfe mit Bewegung, Natur und Gemeinschaft verbindet – und Menschen dabei unterstützt, Schritt für Schritt wieder zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu finden.
Seit dem 7. Oktober 2023 ist der Bedarf an umfassender körperlicher und psychischer Rehabilitation in Israel noch einmal erheblich gestiegen. Verletzte Menschen mit traumatischen Erfahrungen und Menschen mit bestehenden Beeinträchtigungen benötigen langfristige Unterstützung und Orte, die ihnen nicht nur Behandlung, sondern echte Zukunftsperspektiven bieten.
Mehr als Therapie
Das neue Zentrum wird gemeinsam mit der JNF-KKL-Partnerorganisation Alin Beit Noam entwickelt, die seit Jahrzehnten Menschen mit körperlichen und entwicklungsbedingten Beeinträchtigungen begleitet.
Das Angebot umfasst unter anderem:
- körperliche Rehabilitation und Physiotherapie
- Hydrotherapie
- Sporttherapie
- psychologische und emotionale Begleitung
- therapeutische Schwimmbecken
- barrierefreie Fitness- und Sporträume
- spezialisierte Behandlungsräume
- Bildungs- und Kulturangebote
Dabei geht es um mehr als medizinische Fortschritte. Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zurückzugewinnen und wieder möglichst selbstständig am Leben teilzunehmen.
„Es geht hier nicht nur um Rehabilitation. Es geht darum, Menschen neue Möglichkeiten zu eröffnen und sie wieder mitten ins Leben zurückzuholen.“
Ein Ort, an dem niemand am Rand stehen soll
Das Besondere an diesem Projekt ist sein konsequent inklusiver Ansatz.
Das Zentrum ist für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen gedacht. Sport, Freizeit, Bildung und Begegnung sollen nicht getrennt voneinander stattfinden, sondern gemeinsam.
Dazu gehört auch ein neues Wohnviertel, in dem Studierende und Menschen mit Beeinträchtigungen in unmittelbarer Nachbarschaft leben können.
So entsteht ein Umfeld, in dem Teilhabe nicht nur versprochen, sondern im Alltag gelebt wird.
„Wir bauen hier nicht nur ein Rehabilitationszentrum. Wir schaffen ein Umfeld, in dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen leben, sich weiterentwickeln und Teil derselben Gemeinschaft sein können.“
Die Natur wird Teil der Heilung
Auch der Ilanot-Wald selbst wird in das Konzept einbezogen.
Gemeinsam mit dem JNF-KKL wird die Umgebung so weiterentwickelt, dass sie für möglichst viele Menschen zugänglich wird. Neue Radwege, barrierefreie Pfade und bessere Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Bereichen des Waldes schaffen Raum für Bewegung, Begegnung und Erholung.
Eine geplante Brücke über die Schnellstraße 4 soll die verschiedenen Teile des Areals zusätzlich miteinander verbinden.
So endet Rehabilitation nicht an der Tür eines Behandlungsraums. Die Natur selbst wird Teil eines neuen Lebensraums.
Ihre Hilfe kann neue Wege eröffnen
Wer nach einer schweren Verletzung oder traumatischen Erfahrung wieder laufen, sich bewegen oder seinen Alltag selbst bewältigen kann, gewinnt weit mehr als körperliche Fähigkeiten zurück.
Er gewinnt ein Stück Freiheit zurück.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie einen Ort, an dem Menschen neue Kraft schöpfen, Selbstständigkeit zurückgewinnen und wieder aktiv am Leben teilnehmen können.
Helfen Sie mit, Menschen einen Weg zurück ins Leben zu ermöglichen.












